ÖFFENTLICHE POLITIK ZUR FÖRDERUNG VON ERNEUERBARE ENERGIEN: EIN VERGLEICH ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ

Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen sind die erneuerbaren Energien (EE) reichlich vorhanden. Ausserdem wird durch die Nutzung von EE der Ausstoss von CO2 vermieden und die Importabhängigkeit von Energieressourcen reduziert. In dem vorliegenden Buch wird das Instrument der Einspeisevergütung zur Förderung von EE behandelt. In der Schweiz gibt es seit dem Jahr 2009 die sogenannte kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Der Schweizer Bundesrat hat sich im Rahmen der Energiestrategie 2050 höhere Ausbauziele für EE gesetzt. Um diese Ziele zu erreichen, soll das Fördermodell für Kleinanlagen privater Investoren überdacht und das KEV-Modell eventuell angepasst werden.

Wie in der Schweiz wird in Deutschland die Produktion von erneuerbarem Strom unter anderem durch die Einspeisevergütung belohnt. Inzwischen wurde von 45 Ländern weltweit das Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes übernommen. Nebst dem Ausbau von EE und der Emissionsreduktion von Treibhausgasen wird auf die Kosten-, Preis- und Beschäftigungseffekte der Einspeisevergütung eingegangen. Schliesslich werden auch unerwünschte Auswirkungen der EE-Förderung dargestellt. Dafür wird auf die in Deutschland gemachte Erfahrung eingegangen, wo seit über 20 Jahren das System der Einspeisevergütung genutzt wird. Schliesslich werden die Erkenntnisse aus Deutschland und der Schweiz gegenübergestellt und zusammengefasst.

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